Bachelorsarbeit psychologie bonn

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Angesichts der zunehmenden Bedeutung von ökologisch nachhaltigem privatem Konsum untersuche ich in dieser Arbeit mögliche soziologische Prädiktoren von habituellem Kaufverhalten bezogen auf Lebensmittel. Konkret ziehe ich dafür Umweltbesorgnis und Wirksamkeitserwartungen als mögliche Einflüsse heran, und kombiniere damit Elemente der Value-Belief-Norm-Theorie VBN-Theorie; Stern et al.

Speziell geht es um individuelle sowie kollektive direkte Wirksamkeitserwartungen in Bezug auf Umweltschutzziele. Ich habe einen statistisch signifikanten positiven Einfluss der Umweltbesorgnis auf das Kaufverhalten gefunden H1. Dabei trat ein stärkerer Effekt für Menschen mit höherer KW auf H3a. Ich musste meine Unterhypothese H3b ablehnen, der zufolge ein schwächerer Effekt für Menschen mit niedrigerer KW auftritt.

Die in den Regressionsmodellen gefundenen Effekte wiesen eine hohe statistische Signifikanz auf, konnten allerdings nur zum Teil das habituelle Kaufverhalten erklären. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Kombination und Interaktion von Umweltbesorgnis, SW und KW erforderlich ist, um habituelles Kaufverhalten zu erklären.

We hypothesized the Value-Identity-Personal norm VIP model to explain variance in sharing intention. In addition, we expected sharing intentions to be linked to attitudes about de- ownership. We also hypothesized self-extension into an object to be a barrier to sharing this object. The results supported all hypotheses: The VIP model and de-ownership orientation were related to sharing intentions.

Moreover, self-extension into a car was significantly higher among subsamples of car owners than car sharers. Exploratory findings show that the value-intention link predicted by the VIP can be found for biospheric as well as altruistic values if sharing intentions are assessed with items framed to match these respective values.

We discuss implications for attempts to promote sustainable consumption. Soziale Identität ist ein Schlüsselkonzept, um die Unterstützung für einen gesellschaftlichen und ökologischen Wandel zu erklären. Das Soziale-Identitäts-Modell umweltfreundlichen Handelns von Fritsche et al. Soziale Identität, vor allem das weibliche Geschlecht, die gefühlte Verpflichtung, umweltfreundlich zu handeln, und die politische Orientierung, konnte nicht-aktivistisches öffentliches Umweltverhalten erklären und vorhersagen.

Negativer Affekt, der sich aus Angst, Ärger und Schuld zusammensetzte, war darüber hinaus im Gegensatz zu positivem Affekt ein starker Prädiktor. Personen mit verschiedenen parteipolitischen Einstellungen unterschieden sich deutlich. Diese Befunde können zur Mobilisierung für radikale Klimapolitik praktisch genutzt werden. Weitere Studien, die das Modell testen und die kausale Schlüsse ermöglichen, sind nötig.

Die vorliegende Arbeit wendet lern- und umweltpsychologischen Mechanismen und Methoden auf den Bereich der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an, um die Lehre transdisziplinär und wissenschaftlich fundiert gestalten zu können. Die grundlegenden Erkanntnisse und Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE und Umweltpsychologie werden dargestellt und in ein Arbeitsmodell integriert.

Es wird deutlich, dass in der Bildung für nachhaltige Entwicklung die intrinsische Motivation von hoher Relevanz ist und durch Freiwilligkeit, Kontrollempfinden, Erfolgserlebnisse und erwartete positive Konsequenzen gefördert werden kann. Umweltschützende Verhaltensanpassung erfordert retrospektives Hintergrundwissen und prospektives Transferwissen ebenso wie eine positive und realistische Vision einer erstrebenswerten nachhaltigen Zukunft.

Die Umsetzung nachhaltiger Verhaltensweisen wird durch eine anwendungsorientierte Zielsetzung sowie ein erhöhtes Verantwortungsgefühl durch Selbstverpflichtung gefördert. Unter Berücksichtigung der herausgearbeiteten Kriterien und Zusammenhänge wird ein beispielhaftes Erwachsenenbildungsprogramm entworfen, welches kompetenz- und zielorientierte didaktisch-methodische Empfehlungen enthält.

The aim of the present thesis was to investigate the influence of acute, experimentally induced stress on pro-environmental behavior PEB in the laboratory. Additionally, several questionnaires assessing PEB were included to validate the adapted PEB and measure pro-environmental habits. Women consistently displayed more PEB than men, while the factor stress did not significantly influence PEB.

Moreover, stress did not modulate the influence of pro-environmental habits on PEB. However, an increased cortisol response after the experimental manipulation was associated with increased PEB. By contrast, negative mood was associated with decreased PEBT. Potential limitations and implications for future research are discussed in terms of processes leading to the observed behavioral pattern.

Through overuse of land and its deforestation, pollution of water bodies, and a substantial release of greenhouse gas emissions GHG , the livestock industry poses a major environmental hazard. However, to which extent it is perceived as such has not yet been extensively investigated. In a cross-sectional study using an online questionnaire, participants were asked about various determinants of risk perception of the livestock industry.

The collected data were analyzed using correlations and multiple hierarchical regression analyses. In the final model, 4 determinants emerged as stable and significant predictors of livestock industry risk perception: holistic affect, prescriptive social norms, biospheric, and socio-altruistic value orientations. The results suggest that to effectively communicate the risks of the livestock industry, the interventions would profit from targeting emotion, the normative expectations of important social referents, and make the relevant value orientations salient.

Further research is needed to experimentally prove the results of this study, and to determine what other factors might play a role in risk perception of the livestock industry. Mehrere Theorien aus der Forschung zu altruistischem Verhalten wurden erfolgreich auf umweltfreundliches Verhalten angewendet, z. Dabei wurde die Empathie-Altruismus- Hypothese bisher nur in wenigen Studien auf umweltfreundliches Verhalten übertragen z.

Schultz, In der vorliegenden Studie wurde der direkte Zusammenhang dispositioneller Empathie mit umweltfreundlichem Verhalten mit den Kovariaten Naturverbundenheit und Kosten des Verhaltens untersucht. Die Manipulation der Kosten war nicht erfolgreich. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Empathie-Altruismus-Hypothese nur in bestimmten Kontexten umweltfreundliches Verhalten erklären kann.

Gleichzeitig stellt sich Naturverbundenheit als potenzieller Mediator des Zshg. Zwischen Empathie und umweltfreundlichen Verhalten heraus. Da die Empathie-Altruismus- Hypothese auch das Vorhandensein und die Aktivation altruistischer Werte voraussetzt, müssen diese in Zukunft ebenfalls als Mediatoren untersucht werden.

Vollständiger Text: BA final. Pro Kopf steigt der Verbrauch jedoch bislang weiter an. Die weitaus weniger bekannte Suffizienzstrategie impliziert eine Reduzierung oder Veränderung von individuellen Konsummustern zugunsten ökologischer Verträglichkeit. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, auf psychologischer Ebene erstmals eine Unterscheidung zwischen individueller Suffizienz- und Effizienzorientierung bei der Erklärung von Verhalten, nämlich dem umweltrelevantem Flugreiseverhalten, vorzunehmen.

Während ein hoher CO2-Verbrauch in vorherigen Studien am besten über hohes Einkommen erklärt wird, stellte die Suffizienzorientierung SUSK in dieser Studie in einer multiplen Regression einen stärkeren Prädiktor als das Einkommen dar. Die Effizienzorientierung klärte keine zusätzliche Varianz am Flugreiseverhalten auf. Eine Moderationsanalyse zeigte, dass der Effekt des Einkommens robust gegenüber einer hohen Suffizienz- oder Effizienzorientierung blieb.

Student Papers: Universität Bonn – Center for Global Studies (CGS)

Am Juni um Was tatsächlich Niemand geahnt hat: diese vier agierten im Namen der Wissenschaft. Zusammenfassung Hintergrund : Ziel der vorliegenden Studie war es, herauszufinden, ob Umweltbezogene Amotivation den Effekt einer verhaltensförderlichen Intervention auf tatsächliches nachhaltiges Verhalten moderiert. Im ersten Studienteil bearbeitete die Experimentalgruppe eine Intervention bestehend aus einem Informationstext, Erzeugen von kognitiver Dissonanz und Implementation Intentions.

Alle Probanden gaben an, ob sie ihren Fleischkonsum in den folgenden zwei Wochen veränderten wollen. Als nachhaltiges Verhalten wurde über zwei Wochen hinweg der tatsächliche individuelle Fleischkonsum erfasst. Ergebnisse : Es zeigte sich ein signifikant positiver Effekt der Intervention auf die Intentionsbildung, nicht aber auf den tatsächlichen Fleischkonsum.

Gleichzeitig sagte Amotivation den Fleischkonsum der Probanden während der Studie signifikant positiv vorher, nicht aber die Intentionsbildung. Schlussfolgerung : Ein signifikanter Moderationseffekt von Amotivation auf die Beziehung zwischen der Intervention und der Intention bzw. In welcher Beziehung Umweltbezogene Amotivation und nachhaltiges Verhalten stehen muss noch näher untersucht werden.

Ganzer Text: Bachelorarbeit Till Irmisch Kontakt: t. Zusammenfassung Menschen haben das Bedürfnis, sich die Welt, die sie umgibt, zu erklären. Wie diese kausalen Kognitionen in Bezug auf die Umwelt generiert werden, war die Fragestellung der vorliegenden Untersuchung. An der Studie nahmen 67 Studierende teil, davon 51 weiblich und 51 Psychologiestudierende. Mit Hilfe der Cognitive Mapping Technique sollten die Probanden zu drei unterschiedlich komplexen Ereignissen der natürlichen Umwelt Kausalmodelle erstellen.

Zudem wurden der holistische und systemische Denkstil der Probanden sowie ihr Vorwissen zum Thema Klimawandel erfasst.

Neuropsychologie und Intervention

Es zeigte sich, dass Komplexität bezüglich der Anzahl der Ursachen zur Erklärung der Ereignisse und der Anzahl der Verknüpfungen zwischen den Ursachen verschieden stark repräsentiert wurde. Wechselwirkungen wurden von Probanden deutlich seltener angenommen als lineare Zusammenhänge. Die Ausprägung der Probanden im holistischen und systemischen Denkstil hatte dabei keinen Einfluss auf die Struktur ihrer Kausalmodelle.

Wissen über den Klimawandel stand in positivem Zusammenhang mit der Komplexität der Kausalmodelle hinsichtlich der Anzahl von verwendeten Ursachen und Verknüpfungen. Weiterhin wurden in inhaltlichen Analysen mit Hilfe der multidimensionalen Skalierung domänenspezifische Strukturen bezüglich der räumlichen Anordnung in den Kausalmodellen beobachtet.

Besonders die Domäne des Menschen bildete in allen Ereignissen eine Dimension, entlang derer die Ursachen angeordnet wurden. Die Befunde legen nahe, dass mentale Repräsentationen der Komplexität von Umweltereignissen und domänenübergreifende Kausalkognitionen eher gering ausgeprägt sind. Für die Sensibilisierung der Gesellschaft von wichtigen Umweltthemen sollten die Komplexität und die Dynamiken von natürlichen Ereignissen im Bildungswesen und in den Medien umfassend dargestellt werden.

Im schulischen und universitären Kontext sollte das Wissen über den Charakter komplexer Systeme gefördert und der Mehrwert fachübergreifender Lehre genutzt werden. In weiteren Untersuchungen könnten die Erkenntnisse dieser Studie durch Einbezug behavioraler, affektiver und kultureller Parameter in einen weiteren Kontext gesetzt werden.

Hier geht es zum gesamten Text: MA Becker Annalena. Abstract This thesis examines how the Climate Justice Movement in Germany is set up today and how activists relate to and feel about their activism. Specifically, factors are investigated that make people feel unhappy about their activism or even leave the movement. Furthermore, potential changes of the movement in order to become a healthier and more sustainable environment for activists are suggested.

Participatory Action Research was conducted and data was collected through unstructured interviews, autobiographic reflection and informal conversations. This study finds that the Climate Justice Movement has indeed inherited violent and destructive dynamics of the surrounding world system. Capitalist pressures of efficiency, competition and productivism just like patriarchal oppression are visible.

An exploitative culture of activism that creates an adverse social metabolism and consequent rift of activists within a supposedly anti-capitalist and pro-sustainability movement is a consequence. Various starting points for a restructuring process have been identified.