Regenbogenfisch psychologisch

Jedes Jahr drängen knapp Das "Lesart"-Team lässt sich von der Flut der Neuerscheinungen nicht überrollen, sondern reitet die Welle: Romane, Sachbücher oder Kinderbücher, Comics, Klassiker und Kochbücher. Wir wählen aus. Und wir sprechen darüber. Archiv "Der Regenbogenfisch" wird 25 Schön und allein — oder besser teilen? Twitter Facebook Email Pocket. Fast jedes Kind kennt es: Die erste Ausgabe des Bilderbuchs "Der Regenbogenfisch" verkaufte sich weltweit über 30 Millionen Mal.

In diesem Jahr feiert der Fisch mit den bunt glitzernden Schuppen Autor und Illustrator Marcus Pfister erklärt, wie die Figur entstanden ist.

Schön und allein – oder besser teilen?

Aus dem Podcast Lesart. Podcast abonnieren Jedes Jahr drängen knapp Beitrag Sendung Apple Podcasts Google Podcasts Spotify RSS Feed. Pfister: "Eule und Fisch, passt das nicht zusammen? Mach doch wieder mal was Ähnliches wie die müde Eule! Ehrlich gesagt: Ich habe über Jahre keine Idee gehabt, was ich daraus machen könnte.

Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles: Michaelsbund

Und dann zeigt Marcus Pfister den Kindern ganz bildhaft, dass es vor allem der Zufall war, der den Regenbogenfisch erschuf. Plötzlich hatte ich das Gefühl, du, diese Feder von der Eule sehen ein bisschen aus wie Schuppen von einem Fisch Wie könnte diese Geschichte ausschauen? Der Regenbogenfisch ist der allerschönste Fisch im Meer. Sein Schuppenkleid glitzert in allen Farben des Regenbogens, wunderschön ist das.

Besonders die Glitzerschuppe. Kein Wunder also, dass auch die anderen Fische gerne so eine Glitzerschuppen hätten. Kind: "Und dann sagt er, der Regenfisch: Nö, mache ich doch nicht. Doch bald bleiben die Bewunderer aus und der Regenbogenfisch wird einsam. Kind: "Wenn die anderen abhauen, dann geht es dem Regenbogenfisch gar nicht gut. Das ändert sich erst als er sein prächtiges Schuppenkleid doch noch mit den anderen Fischen teilt.

Mehr noch: Erst durchs Teilen erfährt Regenbogenfisch tiefes Glück. Und ich denke, das ist auch wichtig, dass man sich in diese Figur hineinversetzen kann und sich damit identifizieren kann, weil er eben, wie wir alle, seine Fehler und Schwächen hat. Doch diese Geschichte vom Teilen verlangte nach einer besonderen Form, betont Marcus Pfister.

Das musste wirklich diese Glitzerschuppe sein.

Der Regenbogenfisch

Für ihn war die Silber glänzende Folie die ideale Gestaltungsmöglichkeit für die Schuppen, für etwas, das man nur schweren Herzens verschenkt. Pfister: "Wenn jetzt der Verlag gesagt hätte, der Prozess, Du, das ist viel zu teuer, dann hätten wir das Buch fallen gelassen, die Geschichtehätte ohne Folie nicht funktioniert. Pfister: "Der Fisch schwimmt von der Schweiz nach Österreich … nach Amerika …".

Und so begeistert Regenbogenfisch, dieser Art Globalplayer des Bilderbuchs, bis heute junge Leserinnen und Leser. Kinder: "Happy Birthday, Glitzerfisch! Zur Startseite.