Testothek hu uni psychologie
Das PGFA ist eine wissenschaftliche Einrichtung der FernUniversität in Hagen. Es dient der Forschung, insbesondere der Erforschung der Geschichte der Psychologie und ihrer Nachbardisziplinen. Mehr Infos zum PGFA. Archiviert werden psychologiegeschichtliche Dokumente, wie Nachlässe von wissenschaftlich und praktisch arbeitenden Psychologinnen und Psychologen, Schenkungen, Briefwechsel und andere Dokumente.
Hierzu gehören Apparate, Tests, Tondokumente, Filme und Fotos. Das Archiv bewahrt natürlich auch Vorlesungen, Vorlesungsmitschriften, Examensarbeiten und Dokumente zur Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch die Erfassung, möglichst auch Digitalisierung, und wissenschaftliche Bearbeitung dieser Dokumente soll dazu beigetragen werden, die Geschichte der deutschen Psychologie — besonders zur Zeit des Nationalsozialismus und den Jahrzehnten nach — aufzuarbeiten.
Biographische, gesellschaftliche und politische Faktoren, die für die Entwicklung der Psychologie eine Rolle spielten, werden auf diese Weise durch Primärquellen belegt. Weite Teile der Bestände ergänzen sich gegenseitig durch inhaltliche Entsprechung der Tätigkeiten der Personen und durch soziale Netzwerke Wehrmachtpsychologie, Berufsberatung, Forschung, Lehre.
Seit wird das Archiv schrittweise in das Universitätsarchiv eingegliedert. Einige Bestände müssen noch erschlossen werden und sind noch nicht frei zugänglich. Ein Teil der Archivalien steht bereits als Digitalisat zur Verfügung. Erweiterung des Archivs. Der Ausbau des Archivs erfolgt überwiegend durch Schenkungen, teils auch durch Ankauf. Alle Dokumente werden sorgfältig im Universitätsarchiv aufbewahrt.
Soweit dies möglich ist, werden die Dokumente in Findbüchern erfasst und digitalisiert. Geschichte des Archivs.
: Humboldt-Universität zu Berlin; Institut für Rehabilitationswissenschaften
Helmut E. Lück begründet. Durch Bleibeverhandlungen erhielt er die Zusage zur Gründung des Archivs an der FernUniversität sowie Mittel zum Ankauf von Dokumenten. Wolfgang Bringmann, Mobile AL, sowie weitere Schenkungen und erste Ankäufe. Mit der Emeritierung von Prof. Lück übernahm sein Amtsnachfolger, Prof. Stefan Stürmer, die Leitung des Archivs. Das Archiv hat eine Satzung und eine Benutzungsordnung.
Die Leitung des Archivs hat Prof. Stefan Stürmer. Bitte wenden Sie sich bei Anfragen ans Archiv an die folgende E-Mail-Adresse: pgfa. Johannes Abresch 9. Februar Nümbrecht war als Psychologe an den Universitäten Frankfurt und Wuppertal tätig, später arbeitete er als Gutachter sowie als Psychologe im Sozialen Dienst eines Altenheims.
Er verfasste eine Reihe von psychologiegeschichtlichen und tierpsychologischen Arbeiten, u. Der Nachlass umfasst Manuskripte und Arbeitsunterlagen, Zeitungsausschnitte usw. Hans H. Anger erhielt den USA bei Louis Leon Thurstone eine umfassende Methodenausbildung. Ab lehrte Anger in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, wo er das Institut für Sozialpsychologie begründete.
Eins seiner Interessengebiete war die Geschichte der Sozialpsychologie. Der wissenschaftliche Nachlass umfasst Sonderdrucke eigener Arbeiten, ein umfangreiches Vorlesungsmanuskript zur Geschichte der Sozialpsychologie, ein transkribiertes Interview mit Anger über die Sozialpsychologie in Deutschland und Korrespondenzen, u.
Julius Bahle 9. September Gaienhofen promovierte bei Karl Marbe mit der Dissertation "Zur Psychologie des musikalischen Gestaltens.
Professur für Differentielle Psychologie und Diagnostik
Eine Untersuchung über das Komponieren auf experimenteller und historischer Grundlage" zum Dr. Betreuer der Arbeit war Otto Selz. Bei Selz in Mannheim war Bahle auch als Assistent tätig bis Selz aus rassistischen Gründen amtsenthoben wurde. In dem von ihm begründeten Kulturwissenschaftlichen Verlag veröffentlichte er mehrere eigene Bücher. Bahle gilt als Kulturpsychologe, insbesondere Musikpsychologe.
Ihn interessierte die Psychologie des künstlerischen Schaffensprozesses. Bahles Methode knüpfte an die Würzburger Schule an; er kombinierte ein experimentelles Vorgehen mit dem verstehenden Einfühlen. Mehrere zu seiner Zeit lebende Komponisten wurden z. Schmerz musikalisch auszudrücken Bahle, Der umfangreiche Nachlass enthält u. Sonderdrucke, Manuskripte, Aufzeichnungen, Briefe, einige Kompositionen der Personen, die als Versuchspersonen dienten, einige Briefe dieser Komponisten u.
Arnold Schönberg , ein Gästebuch mit einer Eintragung von Otto Selz, Briefe betr. Otto Selz, u. Bemerkenswert sind ferner Dokumente, die den Streit Bahles mit dem Komponisten Hans Pfitzner betreffen. Bahle war in der Nazizeit mit Pfitzner in eine heftige Kontroverse geraten. Bahle, J. Der musikalische Schaffensprozess. Psychologie der schöpferischen Erlebnis- und Antriebsformen.
Leipzig: S. Konstanz: Christiani, Lück, H. Albert Wellek und Julius Bahle: Zwei Psychologen der Nachkriegszeit im Streit um eine Professur an der Universität Mainz. In: Mack, W. Frankfurt: Peter Lang. Walter Betzendahl war beratender Psychologe des Heeres. Der kleinere Archivbestand umfasst vor allem medizinische Gutachten Heeresangehöriger, Erfahrungsberichte während des Russlandfeldzuges März Betzendahl berichtet hier auf mehreren hundert Seiten ausführlich von seiner Tätigkeit als beratender Psychiater.
Verschiedene Kapitel sind einzelnen Krankheiten gewidmet z. Trichinose, Encephalitis Malaria, Fleckfieber, Alkoholismus , deren Pathogenese und Behandlung. Der Bestand umfasst ferner einzelne medizinische Berichte sowie einige wenige Briefe zur psychiatrischen Tätigkeit. Wolfgang G. Bringmann PhD Juni Darmstadt — 7.
Juni Austin, Texas war Klinischer Psychologe. Er lehrte in den letzten Jahren an der University of South Alabama. Bringmann hat sich ca. Jahrhundert befasst und eine Vielzahl von Arbeiten meist in englischer oder deutscher Sprache veröffentlicht. Der umfangreiche Archivbestand umfasst persönliche Unterlagen, wie z. Urkunden und Auszeichnungen für Bringmann, vor allem aber eine Vielfalt von Dokumenten zu Leben und Werk von Psychologen wie Gustav Theodor Fechner, Wilhelm Wundt, Hermann Ebbinghaus usw.
Hierzu gehören Kopien von Veröffentlichungen, Dokumente, Kopien von Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, Korrespondenzen mit Nachkommen dieser Psychologinnen und Psychologen, Bildmaterial, Kopien von Dokumenten aus anderen Archiven usw. Friedhelm Bukardt, in Castrop-Rauxel - Burkardt studierte in Köln Psychologie und promovierte dort bei U.
Undeutsch mit einer Untersuchung über die Wirkung geringer Alkoholmengen auf die Fahrtüchtigkeit Burkardt, Burkardt arbeitete bei dem Technischen Überwachungsverein in Essen, bei den Hüttenwerken Salzgitter und später bei der Ruhrkohle AG. Dort betreute Burkardt ca. Burkardts Forschungsinteressen lagen im Bereich der Verkehrssicherheit und der Verhaltensmodifikation.
Der Nachlass reicht zurück bis in die Studienzeit und umfasst vor allem Dokumente aus der praktischen Berufstätigkeit bei den Hüttenwerken Salzgitter und der Ruhrkohle AG — Schenkung Burkardt, F. Untersuchungen über die Wirkung geringer Alkoholmengen auf psychoische Funktionen, die für das Kraftfahren von Bedeutung sind.
Köln: Forschungsgemeinschaft Der Mensch im Verkehr. Hoyos, C. Graf Nachruf auf Professor Dr. Friedhelm Burkardt Psychologische Rundschau, 50 3 , Ulfried Geuter, Berlin, arbeitet als Psychologischer Psychotherapeut und Journalist. Geuter wurde bekannt durch seine Dissertation zur Professionalisierung der deutschen Psychologie im Nationalsozialismus Die Zusammenfassungen wurden archiviert im Institut für Zeitgeschichte, München.
Der Archivbestand Ulfried Geuter im Psychologiegeschichtlichen Forschungsarchiv umfasst einige Dokumente wie z. Geuter, U.