Raum einnehmen psychologie

Der psychologische Raum, das Herzstück der Belastbarkeit

Das Phänomen persönlicher Raum 1. Die Äquilibriumstheorie von Argyle und Dean 2. Pattersons Erregungsmodell interpersonaler Intimität 3. Die psychologische Forschung beschäftigte sich insbesondere in den 50er und 70er Jahren intensiv mit menschlichen Distanzverhalten Salewski, a, S. Neben der Sozialpsychologie hat sich insbesondere die ökologische Psychologie dieses Thema zu eigen gemacht.

Im zweiten Kapitel wird die Äquilibriumstheorie von Argyle und Dean ausführlich erörtert. Im vierten und letzten Kapitel dieser Arbeit wird ein kurzer Blick auf den gegenwärtigen Stand der Forschung gewagt. An dieser Stelle wird versucht, die Frage zu beantworten, ob eine Theorie existiert, die das Phänomen persönlicher Raum erschöpfend erklären kann.

Als Einstieg werden zwei alltägliche Beispiele zur Veranschaulichung des Phänomens persönlicher Raum geschildert. Zum Ende des Kapitels wird das Forschungsgebiet des persönlichen Raumes von Privacy, Territorialverhalten und Crowding abgegrenzt.

Stimme, Persönlichkeit, Raum, Bühne, innere Größe, kräftige Stimme

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem fast leeren Restaurant. Obwohl fast alle Plätze frei sind, setzt sich eine Ihnen unbekannte Person auf einen Stuhl direkt neben Ihnen. Vermutlich wird Sie das Verhalten der fremden Person irritieren, vielleicht fühlen Sie sich verärgert oder beängstigt, zumindest aber werden Sie überrascht sein. Eventuell werden Sie Verhaltensweisen, wie mit dem Stuhl zur Seite rutschen, abwenden und oder wegschauen, zeigen.

Leichter Grenzen setzen – Wie dir dein Innerer Raum dabei hilft

Auch in diesem Fall werden Sie sicherlich verwundert sein, da sich das Verhalten Ihres Freundes bzw. Ihrer Freundin nicht mit Ihren Erwartungen deckt. Situationen dieser Art führten dazu, menschliches Distanzverhalten zum Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung zu machen Salewski, a, S. Sommer , S. Nach Hellbrück und Fischer , S.

Die Vorstellung einer Blase wird jedoch von Bell, Fisher, Baum und Greene , S. Der Begriff Raum sei ebenfalls ungünstig, da er zu sehr die Distanz zwischen zwei Individuen betone und damit andere Verhaltensweisen wie zum Beispiel Augenkontakt vernachlässige. Patterson , zit. Gifford , S. Neben dem Modell des Persönlichen Raumes gibt es weitere ökopsychologische Konzepte, die sich mit räumlichen Verhalten beschäftigen:.

Es geht um die Kontrolle des Verkehrs mit anderen, die sich in verschiedenen Verhaltensmustern manifestiert. Diese Verhaltensmuster erlauben uns, den Zugang anderer Menschen zu unserer Welt zu kontrollieren Fischer, , S. Unter Territorialität kann man ein Verhalten verstehen, welches durch seinen Zusammenhang mit Besitzansprüchen und Verteidigung eines bestimmten Gebietes charakterisiert werden kann Salewski, a, S.

Hellbrück und Fischer , S. Die Crowding-Forschung untersucht im Gegensatz zur persönlichen Raum Forschung Auswirkungen von hoher räumlicher und sozialer Dichte auf das menschliche Erleben und Verhalten Schulz-Gambard, , S. Nicht unerwähnt sollten Bestrebungen bleiben, die versuchen, die einzelnen Teildisziplinen in ein Konzept zu integrieren.

Raum – Dorsch: Lexikon der Psychologie

Die Äquilibriumstheorie von Argyle und Dean ist der Ausgangspunkt mehrerer theoretischen Überlegungen zum Phänomen menschlichen Distanzverhaltens. Sie versucht das Distanzverhalten im Zusammenspiel mit anderen nonverbalen Kommunikationsformen zu sehen Salewski, a, S. Argyle und Dean , S. Dieser besitze vier Hauptfunktionen: Informationssuche, Signalisieren von Aufmerksamkeit, Verbergen und Offenbaren und zuletzt Etablierung und Anerkennung sozialer Beziehungen.

Zwei Erklärungsmodelle zum persönlichem Raum Hausarbeit, 17 Seiten, Note: ohne. O G Oliver Goebel Autor:in. Format: PDF, ePUB und MOBI — für PC, Kindle, Tablet, Handy ohne DRM. In den Warenkorb.